(Cantharis fusca)

     
Aufnahmedaten: Ende Mai 2005, im Wald von Obersiggenthal  
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Der 11 - 15 mm lange Käfer ist von Mai bis Juli zu sehen. Er ist in Wäldern und im offenen Gelände sehr häufig. Er ist oft auf blühenden Pflanzen zu beobachten, er ernährt sich aber auch von Blattläusen und toten Insekten. Da sie aber neben den Blattläusen auch junge Triebe nicht verschmähen, sind sie Nützlinge und Schädlinge zugleich.
Von den Vögeln und anderen Räubern werden sie wegen ihrer roten Warnfarbe nicht gefressen. Seinen deutschen Namen erhielt der Käfer, weil er mit seiner Farbenpracht an alte Soldatenuniformen erinnert.
Eine Besonderheit beim Soldatenkäfer ist, dass die samtschwarze und räuberisch im Boden lebende Larve überwintert und sich erst im Mai in der Erde verpuppt. An warmen Frühlingstagen krabbeln die schwarzen Larven manchmal massenhaft aus der Erde, um dann über den Schnee zu laufen. Dann sind sie als „Schneewürmer“ bekannt.