(Adalia bipunctta)

Länge: 4 - 6mm  
Aufnahmedaten: Im Mai 2008 am Schlundweiher in Obersiggenthal  
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Der Zweipunkt-Marienkäfer ist etwas kleiner wie der Siebenpunkt-Marienkäfer und kommt in verschiedenen Farbvariationen vor. Man kennt ihn meistens anhand seiner roten Flügel mit zwei schwarzen Punkten. Es gibt aber auch Exemplare mit gelben Flügeln und schwarzen Punkten und vor allem im Herbst kommen Käfer mit schwarzen Flügeln und roten Punkten sehr häufig vor.

Der Zweipunkt-Marienkäfer ist tagaktiv. Er sucht die Pflanzen nach Blattläusen, seiner Hauptnahrung ab. Auch seine Larven ernähren sich von Blattläusen, somit macht sich der Käfer im Garten sehr nützlich.

Er überwintert an geschützten Orten unter der Baumrinde, indem er in eine Winterstarre fällt. Dort zehrt er bis im Frühling von seinen Fettreserven die er sich vorher angefressen hat. Frost und Kälte schaden im nicht. Käfer die im Winter in einem warmen Raum eingeschlossen sind, haben keine Überlebenschancen. Sie fallen dann nicht in die Winterstarre, finden keine Nahrung und die Fettreserven reichen unter diesen Umständen nicht bis zum Frühling.

Nach dem Überwintern beginnen sie sich im Frühjahr wieder zu paaren und das recht aktiv. Dabei werden die Partner alle zwei bis drei Tage gewechselt. Die Eier werden auf eine Pflanze abgelegt, die sich meistens in der Nähe einer Blattlauskolonie befindet.