(Anthocharis cardamines)

     
Aufnahmedaten: Ende April 2006, am Waldrand bei der Neuwies in Obersiggenthal  
Zur Galerie


Den Aurorafalter fliegt in der ganzen Schweiz, je nach Höhenlage, ab Ende April bis Mitte Juli und das bis auf Höhen von 2000 m. Die Hauptflugzeit ist der Spätfrühling. Im Flachland bevorzugt er Waldränder und sonnige Waldlichtungen, im alpinen Raum findet man ihn auch auf steinigen und blumenreichen Wiesen.
Das Aurorafaltermännchen, mit seinen von weitem sichtbaren orangeroten Vorderflügeldecken, ist von weitem sichtbar. Beim Weibchen (z.Z. kein Bild vorhanden) fehlt diese Orangefärbung.

Im Gegensatz zum alpinen und subalpinen Raum ist der Aurorafalter nur noch stellenweise anzutreffen. Zur Eiablage verlassen die Weibchen den Wald oft und bevorzugen dazu angrenzendes Wiesland. Häufig wird dem Falter die Fortpflanzungsmöglichkeit entzogen, wen Waldstücke begradigt, Waldwiesen intensiver bewirtschaftet und die buschigen Waldränder entfernt werden.