(Ochlodes sylvanus )

     
Aufnahmedaten: Mitte Juni 2007 in Obersiggenthal  
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Er zählt in allen Naturräumen zu den häufigsten Tagfalterarten, kommt bis auf etwa 1700m ü.M (im Wallis bis 1800m) vor. Selbst in intensiv landwirtschaftlich genutzten und entsprechend biotoparmen Regionen kommt er noch vor. Falterflugzeit ist im Juni und Juli.
Breites Spektrum an Blütenbesuchen, u.a. Kartäuser-Nelke, Acker-Witwenblume, Heilziest, Natternkopf und Zaun-Wicke. Desöfteren beobachtet an Orchideen (u.a. Gymnadenia conopea und Traunsteinera globosa). Die Raupen befressen Gräser.

Der Rostfarbige Dickkopffalter hat eine Flügelspannweite von 23 bis 33 Millimeter. Der Körper ist lang gestreckt und stark behaart. Der Körper und die Flügeldecken sind überwiegend rostbraun gefärbt. Vereinzelt sind auf den Oberflügeln gelbliche Flecken andeutungsweise erkennbar. Das Männchen verfügt auf der Vorderseite der Vorderflügel über dunkel gefärbte Duftstreifen. Diese sind beim Weibchen nur sehr schwach ausgeprägt. Die Fühler und die Fühlerkolben weisen eine bräunliche Färbung auf. Insgesamt sind die Fühler mittellang und verdicken sich zur Spitze hin. Der Saugrüssel ist extrem lang und läßt den Rostfarbigen Dickkopffalter mühelos Nektar aufnehmen.