(Tibula oleracea)

Körperlänge max. 40 mm  
Flügelspannweite 25 - 50 mm  
Aufnahmedaten: April/Mai 2007 an dieversen Stellen in Obersiggehthal  

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Bei den Kohlschnacken gibt es mehrere sehr schwer zu unterscheidende Arten. Da diese Arten anhand von Fotos nicht immer eindeutig bestimmt werden können und ich auf diesem Gebiet nur Laie bin, werden alle Bilder dazu unter der Tibula oleracea aufgeführt. Wenn jemand ein Bild mit Sicherheit einer anderen Art zuweisen kann, bin ich für ein Feedback sehr dankbar. Das Bild wird umgehend richtigen Art zugewiesen.

Die Kohlschnacke wird von vielen als stechendes Insekt gefürchtet, das aber zu unrecht. Sie kann mit ihrem verkümmerten, nicht stechenden Mundwerkzeug nur Nektar und Wasser aufnehmen.
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ganz Europa und ist in fast jedem Lebensraum zwischen April und Oktober zu finden.

Nach der Paarung legt das Weibchen mit ihrem zu einem Legerohr ausgezogenem Hinterleib die Eier in die feuchte Erde. Dies tut sie, indem sie ihren Körper aufrecht hält und in den Boden stösst.
Bei der grauen plumpen Larve befinden sich die beiden Atemöffnungen am Ende des Hinterleibs. Diese sind von sechs fingerförmigen oder spitzen Hautöffnungen umgeben.
Die Larve ernährt sich vom auf dem Boden liegenden Laub, kann aber auch die Wurzeln der Pflanzen annagen. Der Imago ernährt sich von Blütennektar und Wasser.