(Episyrphus balteatus)

   
Aufnahmedaten: Oktober 2006 in einem Garten in Würenlingen
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Die Weibchen der Winterschwebefliegen überwintern und an warmen Wintertagen fliegen sie auch. Daher kommt der deutsche Name „Winterschwebefliege“.
Gärtnerinnen und Gärtner sollten sich mit dem Aussehen und der Lebensweise, der nicht sehr scheuen Insekten vertraut machen, denn sie gehören zu den wichtigsten Helfern im Kampf gegen die Blattläuse.
Die völlig harmlosen Tiere sind als Wespen getarnt, was ihnen leider immer wieder zum Verhängnis wird. Mit ihrem hohen Flügelschlag sind sie wahre Flugkünstler. Sie können auf der Stelle stehen bleiben und unglaubliche Kehrtwendungen oder Zickzackflüge durchführen.

Die Winterschwebfliegen fliegen gewöhnlich von März bis Oktober. Sie werden etwa 8-11 mm lang und sind recht schmal gebaut. Kennzeichen dieser Art sind die unbehaarten Augen, die grau bestäubte Stirn, die über den Fühlern dunkler ist und die oft ganz braunen Fühler. Eigentlich kann man diese Schwebfliegenart mit anderen Schwebfliegen kaum verwechseln, da die Hinterleibszeichnung recht eindeutig ist.