(Emberzia citrinella)

Grösse 15 - 17 cm  
Gewicht 24 - 30 g  
Gelege 2 Gelege à 3 - 5 Eier  
Zugverhalten Teilzieher, Tagzieher  
Aufnahmedaten: Die Aufnahmen in Obersiggenthal gemacht.  
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Das gelb leuchtende Goldammermännchen kann man schon von weitem sehen. Das Weibchen, hier nicht abgebildet ist schwerer zu erkennen. Es hat einen graugrünen Scheitel, oft mit einem kleinen Flecken und graugrüne Ohrdecken mit ein wenig gelb. Die Brust und die Flanken sind grauschwarz gefärbt.
Die Goldammer findet man in Hecken, an Waldrändern, in niedrigen Forstkulturen und auf Brachflächen. Im Winter ist sie viel auf abgeernteten Getreidefeldern, sie geht aber auch an Futterstellen von Hühnern, Gänsen und Enten.
Die Nahrungssuche erfolgt vor allem auf dem Boden oder auf Bäumen. Insekten können aber auch im Flug erbeutet werden. Im Sommer besteht die Nahrung vor allem aus Insekten, deren Larven und Spinnen, im Winter sind es vor allem Sämereien.
Hauptsächlich zwischen April und Anfang Juni baut die Goldammer ihr Nest aus Grashalmen und Blättern – entweder am Boden, oder bis in etwa vier Meter Höhe. Ihr Gelege besteht aus vier bis fünf weiss bis rötlichbraun gefärbten Eiern mit auffallenden, feinen Haarlinien. Die Brutdauer beträgt 12 bis 15 Tage, ebenso die anschliessende Nestlingszeit. Nach dem Ausfliegen werden die Jungen schnell selbständig. Das Brüten und Hudern ist Sache des Weibchens, es wird aber in dieser Zeit vom Männchen gefüttert.