(Saxicola rubetra)

Grösse 12 - 14 cm  
Gewicht 16 - 24 g  
Gelege 1 (2) Gelege à 5 - 7 Eier  
Zugverhalten Langsteckenzieher, Nachtzieher  
Aufnahmedaten: Alle Aufnahmen wurden im Saastal gemacht  
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Das Braunkehlchen ist eine der Vogelarten, die infolge der Intensivierung der Landwirtschaft, aus weiten Teilen vom Mittelland verdrängt worden ist. Als Bodenbrüter nisten Braunkehlchen in weiten und offenen Graslandschaften. Da heute das Gras bis in mittlere Lagen bereits schon Mitte Mai das erste mal gemäht wird, hat das Braunkehlchen keine Chance mehr eine Brut aufzuziehen.
Etwas besser sieht es in den Alpen, den Voralpen und im Jura aus, aber auch dort gibt es vielerorts Rückgangserscheinungen.

Auf Zaunpfählen, Büschen oder kleinen Bäumen kann man in extensiv genutzten Grünlandbereichen das recht bunte Braunkehlchen singen hören. Ab Mitte April kommen sie aus ihrem Winterquartier, südlich der Sahara, wieder zurück. Im Mai beginnen sie mit der Brut. Eine vielfältige Krautschicht mit einem reichhaltigen Angebot an Insekten, Spinnen und kleinen Schnecken ist für die Nahrungssuche notwendig. Nachdem die Jungen Anfang Juni flügge geworden sind, beginnt ab Ende August der Zug nach Süden ins Winterquartier