(Cygnus olor)

Grösse 140 - 160cm  
Gewicht 1800- 2000g  
Gelege 1 Gelege à 5 - 7 Eier  
Zugverhalten Jahresvogel, Wintergast  
Aufnahmedaten Kappisee in Obersiggenthal  
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Der Höckerschwan war ursprünglich in Nordosteuropa und Teilen Asiens beheimatet. Ab dem 16. Jahrhundert wurde er als Ziervogel nach Europa eingeführt. In der Schweiz wurde er ab dem 19. Jahrhundert eingeführt und er ist heute ein verbreiteter Jahresvogel auf Seen und langsam fliessenden Gewässern.

Im Winter können gelegentlich nordische Wildvögel aus dem Ostseeraum und aus Norddeutschland zuziehen.
Der Höckerschwan ist Tag- und Nachaktiv und bevorzugt nährstoffreiche, stehende oder langsam fliessende Gewässer mit grosser offener Wasserfläche und reicher Vegetation in geringer Wassertiefe. Er nimmt die Nahrung gründelnd oder seihend auf, grast aber auch gerne auf seenahen Wiesen.

Die Balz und Paarbildung findet vor allem im Februar und März statt, es kann aber auch schon früher sein. Der Nestbau beginnt zwischen Ende Februar und Anfangs April, wobei oft das alte Nest weiter ausgebaut wird. Es befindet sich stets in Wassernähe.

Die 5 – 7 Eier werden ab April, ausnahmsweise auch schon früher, in Abständen von 2 Tagen gelegt. Das Weibchen beginnt ab dem letzten Ei zu brüten und die Brutdauer beträgt 35 – 40 Tage. Die Jungen sind Nestflüchter, bleiben aber anschliessend im Familienverband, bis sie vom Männchen im Winter oder Vorfrühling vertrieben werden.