(Fringilla montifringilla)

Grösse 14 - 16 cm  
Gewicht 23 - 29 g  
Gelege 1 Gelege à 6 - 7 Eier  
Zugverhalten Teilzieher, Tagzieher, Wintergast  
Aufnahmendaten: Die Aufnahmen wurden aus einer Wohnung durch ein geschlossenes Fenster gemacht. Die Bergfinken sind sehr aufmerksam und scheu. Eine falsche Bewegung hinter dem Fenster und die Vögel waren für die nächsten 5-10 Minuten fort.  
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Der Bergfink, bei uns ist er Wintergast, ist der unmittelbare nordeuropäische Verwandte unseres Buchfinken. Er ist vor allem in den skandinavischen Birkenwäldern beheimatet. Während der Zugzeit, ab September verlassen sie ihr Brutgebiet vollständig und ziehen nach Mitteleuropa, z.T. nach Südfrankreich, Spanien oder sogar bis Nordafrika.
Im Winterhalbjahr hat das Männchen einen bräunlich gefiederten Kopf , Nacken und Mantel. Im Sommerhalbjahr sind diese dann schwarz. Das Gefieder wird durch Abnutzung schwarz, in dem die graubräunlichen Federsäume abgerieben werden.
Das Weibchen ist deutlich schlichter gefärbt. Es hat einen bräunlichen Kopf, bei dem sich dunkle Streifen auf dem Oberkopf befinden. Braun gefleckt ist auch der Rücken. Die Brust ist deutlich matter orange gefärbt als die des Männchens.

Die Bergfinken brüten in lichten Laub- Nadel oder Mischwäldern. Das Nest findet man in Bäumen oder Büschen bis auf eine Höhe von 10 Meter. Im Mai legt das Weibchen 6 - 7 Eier, die es alleine ausbrütet. Die Jungen schlüpfen nach ca. 14 Tagen und sind nach weiteren 14 Tagen flügge. Die Jungen werden von beiden Partnern aufgezogen.