(Motacilla alba)

Grösse 14 - 16 cm  
Gewicht 19 - 27 g  
Gelege 2(3) Gelege à 5 - 6 Eier  
Zugverhalten Kurzstreckenzieher, Tagzieher, spärlicher Wintergast  
     
Zur Galerie


Die Bachstelze findet man oft an Gewässern, aber auch im Kulturland und im Siedlungsgebiet. Geschlossene Waldgebiete meidet sie dagegen. In den Bergen kommt sie bis auf Höhen von 2500 müM. vor, dort ist sie aber stark an menschliche Bauten gebunden.

Sie ist tag- und dämmerungsaktiv und frisst über wiegend Insekten, aber auch kleine Schnecken. Am Wasser fängt sie auch kleine, bis zu 35 mm lange Fischchen. Im Winter wo Insekten rar sind frisst sie auch Sämereien und Brot.

Das Nest wird vorwiegend vom Weibchen gebaut. Es liegt bevorzugt in Nischen, unter Dachfirsten, in Mauerlücken und Kaminen, auf Fensterbänken, in Reisighaufen oder auch in Nistkästen. Die Bachstelze brütet manchmal auch in alten Nestern von Rauchschwalben, Amseln oder Grauschnäpper um nur einige aufzuzählen. Specht- oder Baumhöhlen werden jedoch gemieden.
Der Nestbau beginnt ab Mitte März, meist ab Anfang April. Er dauert 4-7 Tage. Die Eiablage der Erstbrut erfolgt zwischen Mitte April und Anfangs Mai. Ein Zweitgelege wird zwischen Mitte Mai und Ende Juni produziert.
Die Bachstelze gehört zu den regelmässigen Wirtsvogelarten des Kuckucks.