(Sylvia atricapilla)

Grösse 14 - 15 cm  
Gewicht 14 - 20 g  
Gelege 1 - 2 Gelege à 3 - 6 Eier  
Zugverhalten Kurzstreckenzieher, Nachtzieher  
 
 
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Die Mönchsgrasmücken bevorzugen feuchte Laub- und Mischwälder. Sie sind aber regelmässig auch in Parkanlagen, in naturnahen Gärten mit älterem Baumbestand, und in mit Efeu überwuchertem Gebüsch zu finden, sogar in Grossstädten sind sie heimisch. Ihr Erkennungszeichen ist die "Mönchskappe, das bei den Männchen schwarz und bei den Weibchen und den Jungvögeln rötlich-braun ist.
Sie haben einen wohlklingenden Gesang. Die Männchen singen meist gut versteckt in einem Gebüsch oder in einem Baum. Nach einem zwitschernden Vorgesang ertönt ein laut flötender „Überschlag“, der dann aus nahezu reinen Tönen besteht.

Wie ihre Verwandten ernährt sich auch die Mönchsgrasmücke zur Brutzeit überwiegend von Insekten und deren Larven. Im Sommer und Herbst kommen Beeren und Früchte verschiedenster Sträucher hinzu, wie von Holunder, Heckenkirsche oder Hartriegel, die dann als Hauptnahrungsquelle dienen.

Sie kommen Ende März/Anfang April bei uns an und nisten in Wäldern, Aufforstungen, Hecken, Feldgehölzen, Parks und Gärten. Ihre locker geflochtenen Nester hängen wie Körbchen in Zweigen von Bäumen oder Sträuchern.