(Phylloscopus collybita)

Grösse 12 - 15 cm  
Gewicht 6 - 9 g  
Gelege 1 - 2 Gelege à 4 - 7 Eier  
Zugverhalten Kurzstreckenzieher, Nachtzieher  
Aufnahmedaten: Beim Schlundweiher in Obersiggenthal  
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Der Zilpzalp ist ein kleines Vögelchen, mit einem ovlivbraunen Gefieder, dass man aufgrund seines unscheinbaren Äusseren nur schwer entdeckt. Er fällt vor allem durch seinen Ruf, ein monotones “zilp-zalp-zilp-zalp“ auf. Die Lautstärke seines Rufes beträgt ca. 30 dB. Er hält sich vor allem in Bäumen und Büschen auf, in denen er rastlos umherhüpft und fliegt.
Dem kleinen graubraunen Zilpzalp, der manchmal ein wenig gelblich erscheint, ist der Fitis zum Verwechseln ähnlich. Aus der unmittelbaren Nähe sieht man, dass der Zilpzalp dunkle, fast schwarze Beine hat, während der Fitis hellere Beine besitzt. Das Herunterschlagen des Schwanzes ist ein weiterer guter Hinweis auf einen Zilpzalp. Um die Arten eindeutig zu unterscheiden muss man jedoch ihren Gesang hören, darin unterscheiden sie sich deutlich.

Schon ab Mitte März kommt der ZilpZalp aus dem Winterquartier im Mittelmeerraum zurück und er bleibt dann bis im Oktober bei uns. Das Weibchen baut am Boden oder in Bodennähe im Dickicht (Brennessel- und Brombeergestrüpp oder in dichtem Gras) ein kugeliges Nest, das einen seitlichen Eingang hat. Die Brutzeit beträgt 12 – 14 Tage und die Aufzucht der Jungen nochmals 12 – 15 Tage. Die Aufzucht der Jungen ist Sache des Weibchens.